#43 Sechs Monate in Kopenhagen: Als Anwalt beim Mandanten und in der Kanzlei - mit Mario Ludäscher

Shownotes

In unserer neuen Folge spricht Anne Baureis mit Mario Ludäscher über seine Zeit als Anwalt in der Rechtsabteilung eines Mandanten in Kopenhagen.

Mario berichtet, wie er für mehrere Monate fest in die Rechtsabteilung eines Projektentwicklers für erneuerbare Energien in Kopenhagen eingebunden war, dort vor Ort gearbeitet hat und gleichzeitig weiter als Anwalt bei Kapellmann beschäftigt war und eigene Mandate betreute.

Im Gespräch geht es um die Zusammenarbeit mit dem Mandanten, die Unterschiede zwischen Kanzlei- und Unternehmensberatung, den Umgang mit Pragmatismus im Rechtsalltag und die Erkenntnisse, die er aus dieser intensiven Projektphase für seine tägliche Arbeit mitnimmt.

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00:00:01: Willkommen

00:00:02: bei

00:00:02: Anwaltwerden.de, dem Podcast rund ums Anwaldwerden

00:00:07: und Anwaldsein!

00:00:10: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Anwaldwerden.

00:00:15: heute spreche ich mit meinem Kollegen aus dem Hamburger Büro mit Mario.

00:00:21: Vielen Dank Mario dass du dir Zeit für uns genommen hast.

00:00:23: möchtest du dich vielleicht erst mal vorstellen?

00:00:26: Ja wollen in die Runde.

00:00:27: vielen dank ane.

00:00:28: Mein Name ist Marie Ludersche.

00:00:30: Ich bin seit Jahrzehnte anwalt bei Kapellmann Partner.

00:00:34: Ich arbeite hauptsächlich in Rechtsgebieten, bauen Architektenrecht mit einem besonderen Schwerpunkt auf Anlagenbau im Offshore-Bindbereich.

00:00:42: Bin allerdings auch in anderen Bereichen des Anlagenbaus tätig und mache viel onshore erneuerbare Energien und mach noch nebenbei so ein bisschen Immobilienwirtschaftsrecht also insbesondere gewerbliches Mietrecht Und in Teilen auch noch bin ich im Gesellschaftsrecht tätig, dass allerdings seit einiger Zeit nicht mehr so intensiv.

00:01:05: Das ist auf jeden Fall ein sehr breites Tätigehörzfeld muss man sagen.

00:01:09: aber heute geht es uns gar nicht so sehr darum in welchem Rechtsgebiet du tatsächlich tätig bist, Also unsere heutige Folge, sie schon auch irgendwie am Rande damit beschäftigt.

00:01:18: Sondern eigentlich mit einem ganz anderen Thema.

00:01:21: Denn du bist einer der wenigen Kollegen die mal eine längere Zeit für eine etwas intensivere Projektzusammenarbeit tatsächlich sehr viel Zeit beim Mandanten verbracht hast und auch noch dazu bei einem ausländischen Mandanten warst.

00:01:35: Und das ist ja so ein Punkt da glaube ich gerade viele Berufseinsteiger total interessiert.

00:01:40: kommt man eigentlich auch mit diesem Job in der Kanzlei mal dazu vielleicht die Räumlichkeiten des Büros zu verlassen und was anderes zusehen?

00:01:50: Ja, das passiert tatsächlich.

00:01:53: Kommt nicht so super häufig vor aber ich hatte tatsächlich das Glück, dass einmal mitmachen zu dürfen.

00:01:58: Und es war Ende im Jahr zwanzig vierundzwanziges eine unserer Mandanten auf uns zugekommen und hat uns mitgeteilt schweren Herzens, dass er gerade viel zuviel in der Rechtsabteilung zu tun hat und deswegen einen erhöhteren Beratungsbedarf hat Und hat angefragt, ob nicht einer unserer Anwälte vielleicht mal ein bisschen intensiver bei ihnen vor Ort unterstützen könnte.

00:02:24: Ich würde sagen wir haben hier nicht lange gezögert das ist eine Chance die man nicht so häufig bekommt und haben ziemlich schnell zugesagt und ich wurde dann auch mit zwei Wochen Vorlaufzeit zum Mandanten nach Kopenhagen geschickt.

00:02:41: Das ist tatsächlich wenig Vorlaufzeit, muss man sagen.

00:02:43: Es ist Hamburg und Kopenhagen vielleicht nicht weit auseinander aber es sind trotzdem fünf Stunden mit der Bahn also nichts was man mal so montags morgens macht und dann montags nachmittags wieder sich gemütlich in die Bahn setzt nämlich an sondern das hat vermutlich auch bedeutet dass du erstmal vor Ort sein solltest länger

00:03:01: Genau.

00:03:01: Also die Idee war letzten Endes, dass ich eben den erhöhten Beratungsbedarf der in der Rechtsabteilung angefallen ist so ein bisschen Abfeder.

00:03:10: also meine zwei Hauptaufgaben in der ganzen Geschichte waren das sich sowohl in den beiden größeren Projekten die beim Mandanten gerade liefen Einsteigen und dass ich auch den, ich sag mal, den Alltagsstress der da in einer Rechtsabteilung anfällt abfedern kann.

00:03:32: Und dafür macht es natürlich Sinn, dass man auch die ganzen Personen vor Ort kennenlernen mit denen man dann den nächsten Monat zu tun hat und das gesamte Projekt auf also die gesamte Zeit beim Mandanten auch auf knapp sechs Monate ausgelegt war, hat sie natürlich durchaus Sinne geben, dass ich auch vor Ort bin.

00:03:50: Das Ganze war vorgesehen für sechs Stunden pro Tag und so wurde das dann angestoßen.

00:03:59: Das ist eine Zeit, die man theoretisch in der Bahn verbringen könnte.

00:04:02: Aber du bist tatsächlich nach Kopenhagen gezogen auch in der Zeit?

00:04:05: Genau ich bin nach Koppenhagen gezogen und habe von dem Adanten eine Wohnung gestellt bekommen.

00:04:09: Es war dann nicht einmal Teil unserer Vergütungsvereinbarung.

00:04:13: Und dann konnte ich von dort jederzeit ins Büro und bin dann ganz regulär wie auch die anderen Arbeitskräfte in der Rechtsabteilung morgens im neuen Büro aufgetaucht und dann nach Feierabend wieder nach Hause gefahren.

00:04:29: Das ist natürlich schon eine Besonderheit, dass sowas tatsächlich mal vorkommt.

00:04:34: Du hast gesagt du warst für sechs Stunden am Tag angefragt?

00:04:38: Ist dann dein normaler Job hier einfach weiter gelaufen?

00:04:42: Deine Mandate und deine Projekte die du hier

00:04:46: hast?

00:04:46: Ganz so einfach konnte es natürlich nicht weiter laufen wenn man sechs Stunden um den Tag erst einmal ausgebucht ist.

00:04:52: Also es war jetzt natürlich nicht so, dass ich sämtliche Mandate dann einfach mal an die Kollegen verteilen könnte.

00:04:57: Die haben ja auch genug zu tun.

00:05:01: Was am letzten Endes also was wir gemacht haben, war das ich in zwei größeren Projekten ein bisschen weniger mitgearbeitet habe aber den Großteil meiner Mandate hab' ich behalten und habe nur natürlich mit dem Mandanten einen Kopenhagen ausgemacht Dass wenn denen anderen Mandaten etwas anfällt Ich das natürlich bearbeiten kann.

00:05:19: Also im Prinzip meine sechs Stunden Arbeitszeit war nicht vorgesehen, dass ich die sechs Stunden am Stück ableiste sondern also sich natürlich auch unterbrechen kann.

00:05:26: für Videokonferenzen mit anderen Mandanten und dafür wurden mir natürlich ja noch Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und ich habe natürlich auch meinen eigenen Arbeitslaptop immer dabei.

00:05:36: Es war quasi eine Zeit der ich auf zwei Arbeitslapptops arbeitete.

00:05:42: In zwei ganz unterschiedlichen Welten eigentlich... Parallel gearbeitet hast.

00:05:46: Einmal so das was du von hier kanntest, die Kanzlei, die Mandaten, die du noch hattest und mitgenommen hast und dann eben halt auch das neue Umfeld

00:05:54: vor Ort quasi Ja ganz genau

00:05:58: Spannende Mischung, die vermutlich auch einigermaßen herausfordernd war das ganze parallel irgendwie zu betreuen Fanden dass Mandanten... Also hast du das offen mit Mandanten auch besprochen?

00:06:08: Dass du mit den anderen Mandanten hier am Standort, dass du einfach jetzt seit langen schlechter erreichbar bist oder dass du Termine eher nur online wahrnehmen kannst.

00:06:18: Oder hat sich das einfach so jedes Mal ergeben?

00:06:20: Nö, das war's ja letzten Endes nicht.

00:06:23: Also die restlichen Mandanten, für die ich weitergearbeitet habe... Wir sind da ja nicht außen vorgeblieben, sondern es war letztendlich so ... Wenn die mich angerufen haben, dann bin ich ans Handy gegangen und habe quasi meine Arbeitszeit für den Madant in einen Kopenhagen unterbrochen.

00:06:37: Ich hab mich in so eine Art Telefonraum zurückgezogen, konnte da das Mandat betreuen und bin dann zum nächsten Mandat zurück.

00:06:46: Also es war letzten Endes so vorgesehen als würde ich mehrere Mandate auch bei uns in der Kanzlei im Büro bearbeiten.

00:06:55: plant man ja auch nicht sechs Stunden am Tag für einen einzigen Mandanten ein und nimmt dann keine Gespräche von anderen Mandanten an, wenn die mal anrufen.

00:07:03: Sondern das war tatsächlich so.

00:07:04: also ich konnte Videokonferenzen natürlich so liegen wie ich die gebraucht habe aber es war natürlich durchaus vorgesehen dass sich denn auch beim mandantenden Kopenhagen gewisse also bei gewissen Jo-fix Terminen teilnehmen die dann nicht immer ein bisschen häufiger bei mir im Kalender standen als das vielleicht normalerweise üblich wäre.

00:07:24: Ja, genau das war aber letzten Endes kein größeres Problem die Mandate so parallel zu betreuen.

00:07:30: Da hat er auch der Mandant in Koppenhagen selbstverständlich verständnis dafür dass das natürlich auch nicht anders geht, dass man nicht einfach für sechs Monate aus seinem bisherigen Leben raus sein

00:07:41: kann.

00:07:41: Das funktioniert nicht.

00:07:42: Kann man ja auch nicht aussteigen, wenn du es ja auch erzählt, dass du da schon gute vier fünf Jahre hier gearbeitet hast?

00:07:47: Das heißt, man hat da ja auch einen festen Mandantenstamm und kann jetzt ja nicht einfach mal sagen geht das hier lassen wir bei allen Entstift fallen Und wenn man dann wieder kommt, dann warten die alle sozusagen in der Reihe und es geht irgendwie weiter.

00:07:57: dann mit dem

00:07:58: Genau, genau!

00:07:59: Ist das so?

00:08:00: das Projekt in Kopenhagen schon ein paar Mal angesprochen aber was war das denn überhaupt für'n Projekt, das du gemacht hast?

00:08:05: Also der Mandant in Koppenhagen ist ein dänischer Projektentwickler gewesen insbesondere erneuerbare Energienprojekte in ganz Europa, aber auch mit einem sehr speziellen Fokus auf Deutschland spezialisiert hat.

00:08:20: Der Mandant hatte zwei größere Portfolios dieser Projekte, die er verkaufen wollte und das hat natürlich erhebliche Ressourcen in der Rechtsabteilung dort gebunden, wodurch halt der Alltagsstressen der RechtsAbteilungen natürlich nicht mehr bewältigbar war ohne externe Hilfe.

00:08:43: Meine Aufgabe war es am letzten Ende, den Projekten in den größeren Transaktionen mitzuarbeiten und vor allem die immobilienwirtschaftsrechtliche Seite sich so ein bisschen anzuschauen und die zu betreuen und natürlich auch den Alltag in der Rechtsabteilung abzufedern.

00:09:00: Also insbesondere wenn Projektmitarbeiter aus anderen erneuerbaren Energien Projekte angerufen haben, Änderungen, Anlutzungsverträgen brauchten oder irgendwelche Gesellschaften brauchten.

00:09:10: Oder beispielsweise SBAs, also Kaufverträge für Projekte brauchten, dann sollte ich die anfertigen und du wurde natürlich alles mit der Rechtsabteilung intern nochmal gesprochen.

00:09:24: Aber letztendlich war das die Idee, dass eben so eine Art Entlastung stattfindet.

00:09:30: Okay aber dann tatsächlich nicht nur auf dieses eine Verkaufsprojekt bezogen sondern wirklich ein bisschen für alles was einfach anfällt in der Zeit in der RechtsAbteilung?

00:09:38: Ja, genau für alles.

00:09:40: Ich habe beispielsweise auch mir völlig unbekannte Reservierungsverträge für bestimmte Grundstücke entwerfen.

00:09:49: Es war halt einfach alles was im Prinzip in der Rechtsabteilung so anfällt.

00:09:54: oder wenn irgendwie... einer der Kollegen dort, ich sag mal, so ein bisschen Schützenhilfe für Verhandlungen mit Bauunternehmern braucht oder sowas.

00:10:03: Dann hat man mich angerufen und gefragt ist das in Rechten was er da macht?

00:10:06: Und dann habe ich ihm so ein paar Argumente an die Hand geben können, mit denen er natürlich irgendwie in die Verhandlung reingehen konnte und sowas.

00:10:12: also im Prinzip das was in der Rechtsabteilung in der Regel so anfällt.

00:10:15: Das ist ja schon eine ganz andere Art der Zusammenarbeit, die man dann natürlich auch hat.

00:10:18: Ich mache das manchmal für bestehende Mandanten, dass ich so ein bisschen ausgelagerte Rechtsabteilung in Anführungszeichen spiele und alle Themen egal was für Projekte es betrifft sozusagen irgendwie bei mir abgelagert werden weil die gar keinen Juristen mehr haben.

00:10:33: da hat man ja schon ne ganz andere... Beziehung zu den Mandanten und auch zu den Projekten, die laufen.

00:10:39: Und kommt ja relativ schnell zu einem ganz anderen Überblick.

00:10:42: Ich finde das ist eigentlich von der Zusammenarbeit her schon noch mal deutlich intensiver als wenn man jetzt so punktuell zu einem Projekt manchmal einbezogen wird weil man so ein bisschen das Gefühl hat... Man ist ein bisschen mitverantwortlich für alles was bei denen irgendwie

00:10:58: so läuft.

00:11:00: Ja, selbstverständlich.

00:11:02: Ich würde sagen auch der positivsten Erfahrung, die ich da mitnehmen konnte.

00:11:07: Solche Projekte von innen zu beleuchten und eben auch mal die wirtschaftlichen Zwänge.

00:11:13: dahinter auch mal so live mitzubekommen.

00:11:15: In der Regel ist es als Anwalt ja so, man ist quasi das letzte Glied einer Kommunikationskette und bekommt dann den Prinzip am Ende die Rechtsfrage gestellt.

00:11:28: Häufig in Hintergrund gar nicht erläutert darf diese Rechtsfrage beantworten was damit passiert ... das weiß man dann am Ende häufig auch gar nicht mehr so genau.

00:11:37: Das ist da natürlich völlig anders, ne?

00:11:39: Also man lernt da im Prinzip mit den Leuten mitzuarbeiten... Man lernt, worüber die sich im Alltag so Gedanken machen und man lerrt natürlich auch so ein Stück weit dass es eben nicht die Hauptaufgabe des Unternehmens ist rechtliche Fragen zu beantworten sondern sie haben einen Business Case und das Recht unterstützt dort eben nur.

00:12:00: Und da ist natürlich halt eben auch ich sag mal die Die, die herangehensweise wie man sich mit rechtlichen Fragen beschäftigt ist da ganz anders.

00:12:11: Das Recht soll dem ja quasi dem Mandanten helfen.

00:12:16: So

00:12:16: ein bisschen den Weg auch bereiten eigentlich für das was man eigentlich wirtschaftlich will.

00:12:21: Es sind natürlich auch andere ich sag mal... Qualitäten gefragt, als jetzt irgendwie die perfekte juristische Lösung mit Schleifchen zu präsentieren.

00:12:30: Sondern da geht es viel um Pragmatismus der vorherrlichen muss.

00:12:34: So natürlich alles so juristisch vielleicht nicht wasserdicht aber doch auf jeden Fall qualitativ hochwertig sein.

00:12:41: Es steht außer Frage.

00:12:42: das ist wahrscheinlich auch der Anspruch jeder Rechtsabteilung.

00:12:45: Aber letzten Endes ist natürlich geht's nicht darum die Rechtsfrage nur so zu beantworten wie man sie gestellt bekommt.

00:12:53: Das ist auch, glaube ich, was man sich als Anwalt so ein bisschen immer vor Augen halten muss.

00:12:59: Es geht nicht um die Rechtsfrage, die gestellt wird sondern man soll das Problem lösen, was damit zu sein.

00:13:03: Ja, was da hintersteckt?

00:13:05: Genau!

00:13:06: Und das war dann natürlich allgegenwärtig.

00:13:09: Man wird mit Problemen konfrontiert und mit rechtlichen Fragen, die sich Projektmitarbeiter gestellt haben, die kein juristischem Hintergrund haben.

00:13:16: Dann musste erst mal ausfiltern.

00:13:17: okay also wo müssen wir denn jetzt eigentlich hin?

00:13:20: Und ist das überhaupt die rechtlich richtige Stoßrichtung?

00:13:23: und was brauchen wir denn

00:13:24: eigentlich jetzt?

00:13:25: Ja, das ist ja häufig auch so ein bisschen etwas, was man ganz allgemein glaube ich von der Frage wo die Rechtsabteilungen und das Unternehmen ansässig sind.

00:13:33: Was man ganz häufig so ein bißchen auch als Punkt mitbekommt oder was man sehr häufig hört ist dass Rechtsabteilungen eher nochmal so ein bissel die Probleme quasi umverteilen in Anführungszeichen oder dass man gar nicht so tief Beantwortung manchmal einsteigt, sondern ganz häufig ja relativ schnell auch irgendwie externe Hilfe holt.

00:13:53: Ich könnte mir vorstellen dass es auch total spannend war mal beide Seiten so intensiver zu sehen und auch die Zusammenarbeit zu sehen wie das so funktioniert also was Rechtsabteilungen tatsächlich intern wirklich abbilden können, was sie abfedern und wo man dann noch tatsächlich externelle Hilfe hinzuholt weil wir sehen aus unserer aktuellen Brille immer nur wo wir extern eingezogen werden gar nicht was die alle schon vorher so abgestimmt und vorbereitet haben,

00:14:20: bevor wir

00:14:20: mal auf den Plan kommen.

00:14:21: Ja richtig!

00:14:22: Also vor allem auch was Rechtsabteilungen halt eben intern leisten ja also für die fungierende sind natürlich extreme Generalisten muss man ganz klar sagen und die filtern allerdings häufig schon sehr gut einfach vor.

00:14:36: das hat aus dem Unternehmen quasi herangetragen würden.

00:14:38: als Anwalt bekommt man letztendes die konkrete psychische Frage gestellt, um dies dann am Ende des Tages halt auch geht.

00:14:46: Aber diese Transferarbeit das ist was man als Anwalt im Studium würde ich sagen wenig lernt sondern es ist etwas was man in der Praxis nicht so ein Stück weit aneignen muss.

00:14:58: und da Einblick einfach mal reinzuschauen sich das zu überlegen.

00:15:03: Der prägt auch mich in meiner Arbeit als Anwalt geprägt.

00:15:08: Einfach so, dass das Verständnis einmal rauszuziehen, wo wollen wir denn eigentlich hin?

00:15:14: Das ist was man im Studium einfach nicht mitbekommt und auch in den ersten Jahren als Anwald, ich sag mal, mit dieser Brille die man aufhat, wenn man aus dem Referentariat kommt vielleicht nicht immer so im Fokus hat.

00:15:28: aber es ist super wichtig für einen Mandanten weil der Mandant, der bezahlt nicht dafür Dass das Gutachten wunderhübsch aussieht.

00:15:37: Und die ristig perfekte Lösung bietet, sondern der bezahlt eben auch dafür dass man seine Probleme vor

00:15:43: allem löst.

00:15:44: Ja und dass man dann nicht nur drei Wege aufzeigt, die alle so ihre Proso-Kontrast haben, sondern dass man auch sagt von den drei Wegen gehen wir jetzt Weg zwei weil es ist doch noch die beste Lösung.

00:15:54: Genau also da braucht er ihm Geintens.

00:15:57: Man braucht Führung in so einer gewissen Also in einer gewissen Art und das muss man sich dann immer so ein bisschen vor Augen führen.

00:16:07: Jetzt hast du vorhin schon gesagt, dass für etwa sechs Stunden am Tag quasi im Projekt einen Bezogen warst und auch die Arbeitsweise eigentlich ein bisschen anderer war.

00:16:15: gibt es denn irgendwas wo du sagen würdest, dass die Art und Weise der ja so des Arbeitsalltags ein ganz anderer war als das was du hier so erlebst.

00:16:25: Also ist das eigentlich etwas was dann für dich planbarer war oder war das unplanbar?

00:16:29: Weil manchmal ist es ja so, dass man so denkt ach guck mal was mache ich wohl nächste Woche und wenn meine nächste Woche in den Kalender schaut das an weil da denkt man huh kommen alle diese Termine her oder ist es da tatsächlich eigentlich eher so ein bisschen eine planbare Tätigkeit?

00:16:43: Ich würde ehrlich sagen, dass es da planbarer ist.

00:16:46: Also im Prinzip ich hatte so den Eindruck, dass man dadurch erstmal eben eher intern berät und dann auch von meinem Fall war das halt eben so von mehreren hundert Leuten in dem Unternehmen anspruch genommen werden kann.

00:17:00: Das ist dann durchaus vorkommt.

00:17:03: Dass man da auch sehr... mit Terminen überfrachtet wird.

00:17:10: Aber es ist auch nicht unbedingt planbar, weil was für Probleme im Unternehmen entstehen kann man ja auch als Internet-Syndrikusanwalt kann man das ja nicht irgendwie steuern

00:17:22: oder vorher

00:17:23: haben.

00:17:23: Das geht doch

00:17:24: nicht.

00:17:26: Okay und weil wir jetzt schon ein paar Mal aber das Thema eigentlich hatten, aber nie darüber gesprochen haben also es war ja in Gruppenhagen habt ihr auf Danish gearbeitet?

00:17:35: Also ich persönlich kann kein Dänisch.

00:17:37: Ich habe auch in den sechs Monaten der Tätigkeit dort keinen Dänich gelernt.

00:17:43: Auch nicht um ein Bier zu bestellen?

00:17:44: Auch nicht, auch nicht um einen Bier zu Bestellen.

00:17:48: Wobei natürlich, also so im Alltag ein paar Sachen hat man mitgenommen.

00:17:52: mich weil dieses Jahr war ich wieder für ein paar Tage in Kopenhagen aus Urlaubsgründen und da hat man doch gemerkt dass ein bisschen was hängen geblieben ist.

00:18:00: aber ich würde jetzt nicht sagen das ich irgendwie fließend dänig spreche.

00:18:04: Aber es war tatsächlich so ein ziemlich wilder Mix, weil das Unternehmen legt sehr viel Wert darauf, dass diejenigen, die dort arbeiten sowohl Englisch als auch Dänisch sprechen.

00:18:18: Und das heißt die meisten Meetings wenn irgendwie Leute dabei waren, die kein Dänich gesprochen haben wurden dann auf Englische abgehalten.

00:18:27: Teilweise wurde in Meetings dann auch auf den ich gewechselt, wenn nicht mal so der Punkt vielleicht ein bisschen klarer gemacht werden musste oder so.

00:18:35: und es gab allerdings auch dadurch dass wir überhaupt sich also viele viele Projekte in Deutschland haben.

00:18:42: Gab's auch viele die Deutsch gesprochen.

00:18:45: Also ich würde sagen das war eher so fifty-fifty.

00:18:48: Die Rechtsabteilung stand zum größten Teil aus denen.

00:18:52: Die haben alle englisch gesprochen miteinander Und die, es gab zwei deutsche Juristinnen dort.

00:19:01: Die haben mit mir auf Englisch wie auf Deutsch gesprochen, je nachdem was hat gerade angefallen, wenn wir in einem Meeting waren oder bei Mittagessen

00:19:11: und so was.

00:19:12: Ja okay aber gerade wenn das auch ein internationales Umfeld war ihr in Goppenhagen saßt also wir kommen ja immer nur mit deutschem Recht an.

00:19:22: hattest du das Gefühl dass dass das dänische Recht, das du doch noch mal verträgen, Vertragstypen oder Themen begegnet bist bei denen man eigentlich so einen Ausflug ins dänischen Recht mit unternehmen musste?

00:19:34: Oder hattest du das Gefühl, der dich das hier international tätig seid, dass es gar nicht so darauf ankommt ob man sich jetzt auch im dänischem Recht irgendwie auskommt weil das auskennt.

00:19:43: Weil das eh nichts zur Anwendung kommen wird?

00:19:45: Ja, also es gab einzelne Verträge in denen man so gemerkt hat dass sie einen dänischen Hintergrund hatten.

00:19:52: Da hat man ganz klar gemerkt obwohl sie ein deutschem Recht unterlagend ist das dass jemand geschrieben hat der eine dänische Rechtshintergrund hatte.

00:20:00: Das wurde... Also habe ich allerdings auch erst gemerkt weil mit die Regelungen und unter deutschem recht Die kamen mir ein bisschen komisch vor.

00:20:07: dann hab ich nachgefragt Und weil auch die deutschen Juristinnen Auch auch Dänisches Recht zum.

00:20:15: Zum Teil konnte man mir das dann so erklären, aber ich wurde eigentlich nicht mit dem Recht konfrontiert.

00:20:22: Das waren zu großen Teilen Projekte die in Deutschland lagen und Deutsch im Recht unterlagen.

00:20:29: Ja okay.

00:20:30: So ist es sonst auch immer sehr schwierig, wenn man einen Auslandsbezug hat und jetzt tatsächlich nicht internationales Recht anwendbar sein soll.

00:20:39: ein brauchbaren Vorschlag dazu zu unterbreiten ist ja manchmal schwierig.

00:20:42: Richtig genau!

00:20:44: Kokt hat damit so der Haftung irgendwann zu, bei den Grenzen.

00:20:48: Okay das heißt die Projekte die du gemacht hast waren fast alle in Deutschland und haben

00:20:51: auch deutschem Rechtsstaat.

00:20:52: Und die Verträge die ihr hier gemacht habt waren dann auf Englisch?

00:20:55: Sind sie zweisprachig?

00:20:57: Das waren zum erheblichen Teilen war das deutschsprachige Verträge waren aber auch ich würde mal sagen so zu dreißig Prozent waren das englischsprachigen Verträge und über denen ich da konfrontiert war.

00:21:11: allerdings auch keine große Herausforderung hängt aber auch damit zusammen, dass ich in den letzten Jahren hier bei Kapellmann schon ziemlich viel mit Englischsprachigenverträgen gearbeitet habe.

00:21:22: Ich würde sagen das man ein aktueller Arbeitsalltag besteht zu achtzig Prozent aus englisch-sprachigem Sachverhalten und englische sprachigen Verträgen.

00:21:31: Ja ihr in eurem Offshorewind Team!

00:21:35: Ihr habt ja meistens ein bisschen internationaleren Vertrags-Hintergrund, also wenn man jetzt die Projekte nur hier tatsächlich so umsetzt.

00:21:44: Ja okay und weil wir schon so ein bisschen darüber sprachen, wie der Arbeitsalltag in einer Rechtsabteilung ist auch gerade nochmal im Unterschied zur Kanzlei gibt es irgendwie was womit du gar nicht gerechnet hättest?

00:22:00: Was dir da so begegnet ist, was den Arbeitsalltag betrifft?

00:22:07: Ja also ich würde sagen der extreme Pragmatismus, der von einem da eben auch verlangt wird war.

00:22:15: Also wenn man eher formal juristisch arbeitet und als Rechtsanwalt irgendwie gut achten schreibt oder so das begegnete einem da eher nicht.

00:22:28: Das kommt eher, wenn man in Projekten relativ nah am Mandanten berät.

00:22:32: Dann wird das eher von einem gefordert.

00:22:34: und das war was, wo ich sagen würde... ...das hat mich dann schon so ein bisschen vielleicht nicht überrascht aber dann doch... ...dass habe ich so ein Bisschen Perspektivwechsel sag' ich mal bei mir

00:22:47: verursacht.".

00:22:48: Okay, das heißt es ist auch so einen Punkt den du jetzt in deinem Alltag einfach mitgenommen hast?

00:22:52: Ja auf jeden Fall!

00:22:53: Ja, das kann ich mir schon gut vorstellen.

00:22:55: Weil gerade wenn man so mit Rechtsabteilungen oder auch wenn man dann eher in die Beratung reingeht, hat man ja ganz häufig so das Gefühl, sie brauchen vielleicht mal noch ein Memo oder einen Gutachten im Rechtliches für die Akte zur Absicherung.

00:23:09: aber an sich will man relativ schnell wissen wie geht es weiter und will sich eigentlich gar nicht so sehr mit den langartigen Ausführungen zu irgendeinem theoretischen Thema auseinandersetzen.

00:23:20: Richtig!

00:23:21: Mandanten brauchen häufig einfach eine Möglichkeit oder eine Richtung, die man ihnen empfehlen kann.

00:23:32: Da kann es so gut und gewissenslang gehen da sind die Argumente gut.

00:23:37: also wir kennen alle den Spruch zwei Juristen drei Meinungen wird sich auch nie ändern.

00:23:45: Also die juristisch wasserdichte Meinung, juristische wasserdichte Ansicht oder Lösungen, die gibt es häufig einfach nicht und das ist natürlich eine Antwort mit der können Mandanten halt eben auch wenig anfangen.

00:23:59: also Mandanten müssen wissen klar, was hat die eine Variante?

00:24:04: Der eine Weg?

00:24:06: Was sind da die Risiken so?

00:24:08: Und bei der Alternative... Also nehmen die da natürlich auch zur Kenntnis, aber mit der Information alleine können sie natürlich wenig anfangen.

00:24:16: Ich muss denen natürlich schon sagen wo soll man denn auch lang gehen?

00:24:20: oder ergibt es ja in der meisten Sinn, lang zu gehen?

00:24:23: Wie ist die Strategie, die dahinter steht?

00:24:25: was machen wir wenn das schief geht?

00:24:27: und das sind halt alles weniger juristische Fragen sondern halt eben eher erstmal ein halben Projektmanagement drin.

00:24:35: Aber

00:24:35: das ist ja ganz häufig so, nicht nur dass man da halb drin ist sondern dass man auch eigentlich feststellt hier tiefer man in die Prüfung einsteckt desto kleinteiliger wird ja manchmal der Sachverhalt den man nochmal braucht und dem er noch mal fragen muss.

00:24:46: Und ich könnte mir vorstellen, dass wenn man da auch den Zugang zu den Leuten ein bisschen intensiver hat oder man sich ein bisschen besser kennt, dass da manchmal nochmal so ein bisschen mehr Sachverhalten drüber kommt weil sonst wenn man als Externer drin ist bekommt man ja manchmal auch eine etwas für nach außen liegende Zwecke sozusagen vorbereitete Auffassung mitgeteilt, die so ein bisschen geschönt manchmal ist.

00:25:11: Weil man vielleicht dann doch nicht so jede Info zum Sachverhalten nochmal so nach Außen tragen will weil das natürlich meistens auch bedeutet dass man mal sagen muss lief irgendwie was nicht so gut.

00:25:23: Tut man sich ja manchmal schwer mit.

00:25:25: Ja aber da war das fand ich sehr toll also einen eigenen Laptop von der Mandanten bekommen für den, mit dem ich halt eben auch auf interner System Zugriff hatte.

00:25:38: Wir im Prinzip Informationen selbst beschaffen konnten und halt eben Zugriffs auf die Leute hatten, die direkt ein Projekt trinken

00:25:42: saßen.

00:25:43: Und dann halt eben einfach mal schreiben konnte über Teams hast du gerade mal Zeit zu telefonieren und dann hieß es so ja ruf halt an und hat man angerufen und hat die Sache halt eben einmal kurz geklärt und das ist halt eben was... In der täglichen Arbeit als Anwalt hat man das eher selten.

00:25:59: Das ist aber super wichtig für die eigene Arbeit, ne?

00:26:02: Also nur so kann man im Prinzip den Fall juristisch überhaupt voll erfassen und die Probleme erkennt und kann dann eben auch mitgeben wo wollen wir denn am Ende hin?

00:26:11: Ja ja.

00:26:12: Haben wir die Frage vielleicht falsch gestellt bisher und es hat super viel Spaß gemacht?

00:26:19: ganz klar!

00:26:20: Und apropos Spaß, hattest du dann auch die Möglichkeit ein bisschen was von Kopenhagen zu haben?

00:26:23: Auf jeden Fall.

00:26:24: Auf jeden fall.

00:26:26: Ja bei sechs Stunden Projektarbeit bloß noch dem laufenden Mandat ist ja immer so die Frage kommt mir über Tageslicht mal raus.

00:26:31: aber nein dort ist es auch vor Ort ein bisschen Spass.

00:26:34: Ja auf jeden Fall!

00:26:36: Es war ja dann wie gesagt so dass ich dort die Möglichkeit hatte zu wohnen und dann auch am Wochenende eben ganz einfach Mal etwas unternehmen konnte und habe natürlich auch von allen Kollegen dort vor Ort Tipps bekommen, was man sich auf jeden Fall anschauen sollte.

00:26:52: Wann man wohin gehen sollte und habe da schon auf jeden fall eine schöne Zeit verbracht.

00:26:58: Und das einzige Negativpunkt war die Öffnungszeit der Museen in Kopenhagen.

00:27:05: Die machen konsequent alle um siebzehn Uhr zu und es ist mit den nirbe Zeiten leider nicht vereinbar gewesen aber ist ja nur ein Katzensprung weg.

00:27:16: Die fünf Stunden Zugfahrt, die kann man auch mal so mitnehmen.

00:27:19: Ja,

00:27:19: eine schöne Zugstrecke.

00:27:22: Auf jeden Fall!

00:27:24: Das ist ja immer ganz gut zu wissen.

00:27:25: aber dein Fazit sozusagen nach deiner Zeit in Kopenhagen war aber auch ein Positivist, dass du gesagt hast also das ist auch was für deine Spaß gemacht hat, was dir aber für den Job was gebracht hat.

00:27:39: Du konntest das positiv

00:27:40: ziehen.

00:27:40: Auf jeden Fall, auf jeden Fall!

00:27:42: Ich würde es jederzeit wieder machen und ich kann es jedem empfehlen, denn die Möglichkeit hat das mal zu machen.

00:27:47: Egal zu welcher Seniorität man kommt einfach aus diesem Alltag in dem man sich so eingenistet hat.

00:27:57: In der Kanzlei kommt man ein bisschen raus bekommt einen Perspektivwechsel mit und in aller Regel kann man da super viel mitnehmen abgesehen davon dass man natürlich wundervolle Leute kennen lernt und dabei auch noch so viel Spaß

00:28:10: hat.

00:28:11: Und wie war das, als du zurückgekommen bist?

00:28:13: Also quasi zurück aus dem Projekt ins Büro hattest du das Gefühl dass du dann erst nochmal so ein bisschen auch irgendwie dich quasi hier wieder einleben musst oder hatteste das Gefühl es ist eigentlich nach einem Urlaub und kommt nur zwei Wochen wieder zurück und ist gleich wieder drin?

00:28:28: Ja also dadurch, dass ich halt nie ganz raus war, war das natürlich schon... war es keine große Umstellung jetzt in dem Sinne.

00:28:39: Aber das ist halt durchaus eine andere Art, es zu arbeiten hier.

00:28:47: War natürlich schon ein merklicher Unterschied.

00:28:50: Ich meine, was waren die ganz raus?

00:28:52: Es war schon

00:28:53: unterschiedlich.

00:28:53: Das ist doch ein anderer Alltag, den man dann einfach hatte in der gewisse Zeit und man musste nicht... Also man hat einen anderen Ablauf und man war sozusagen auch einfach in andere Projekte eingebunden, die dann wegmachen

00:29:03: Genau, wobei natürlich die Transferporeperiode bei mir so ein bisschen, also der Übergang so ein bißchen angenehmer gestaltet wurde.

00:29:10: Dadurch dass ich halt eben nicht die ganzen sechs Monate in Kopenhagen war sondern dann die letzten Wochen von Hamburg aus, also von meinem Büro ausgearbeitet habe und das war da noch mal eine etwas einfacher Übergangen.

00:29:25: Das

00:29:27: klingt ja zumindest nach einem etwas langsameren Auslaufen

00:29:30: auch?

00:29:30: Ganz klar!

00:29:31: Und das Projekt habe wir ja abschließen können.

00:29:33: dann in der Zeit?

00:29:34: Das Projekt wurde tatsächlich abgeschlossen, genau.

00:29:37: Allerdings habe ich auf den letzten Metern nicht mehr so super viel machen müssen.

00:29:43: Da wurde alles intern und abgebildet.

00:29:46: Da muss man auch einfach sagen die Juristinnen und Juristen, die eine Rechtsabteilung arbeiten haben häufig so eine Expertise in solchen Projekten und so eine Routine.

00:29:59: sage ich jetzt mal dass sie damit eben auch ganz anders umgehen und halt die internen Probleme, die da entstehen bei so einem Projekt viel besser händeln können.

00:30:10: Da war es tatsächlich auf den letzten Metern, wo ich dann nicht mehr so sehr gebraucht war wir dann auch in der Weihnachtszeit und konnte mir da noch Urlaub nehmen.

00:30:19: von daher war das nicht ganz so schlimm.

00:30:22: aber ja also die Nachläufer und sowas aus dem Projekt, also aus der Transaktion selbst.

00:30:28: Die habe ich ja noch ein paar Monate begleitet und war super spannend das einfach mal zu sehen wie das intern so abläuft.

00:30:36: Wäre da alles eingebunden?

00:30:37: Mit welchen Stakeholdern, Shareholders

00:30:39: usw.,

00:30:40: die diese ganzen Themen beackert werden auch wie dynamisch die ganze Situation ist.

00:30:46: Das bekommt man ja aus der Rechtsinwaltsbrille auch eher selten mit mir.

00:30:52: Ja, also vielen Dank ja dass du diese sehr positive Erfahrungen auch mit uns sozusagen hier geteilt hast.

00:30:58: Das macht vermutlich dem ein oder anderen durchaus Hoffnungen auch mal dann im Berufsleben nochmal ins Ausland zu kommen für Projekte und da natürlich gerade Dänemark und Kopenhagen ist glaube ich auch ein sehr interessantes und beliebtes Ziel.

00:31:11: durchaus auch würde ich sagen insbesondere heben Norden.

00:31:16: Absolut!

00:31:18: Vielen Dank dir.

00:31:20: Das war's für heute.

00:31:22: Mehr gibt

00:31:22: es

00:31:22: unter anwaltwerden.de.

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